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Wochenrückblick im Gartenblog KW 09/17

Minigewaechshaus-150x150 in Wochenrückblick im Gartenblog KW 09/17Am Wochenende hatten wir so schönes Wetter, das wir endlich mal wieder etwas draußen machen konnten. Da ich noch etwas kränklich bin, konnte ich nur leichte Arbeiten machen. Also habe ich die Melonen, Gurken und Kürbisse umgetopft und ein kleines mobiles Gewächshaus gebastelt. Es besteht eigentlich nur aus einer Plastikkiste, die mit einer Folie abgedeckt wird. Befestigt wird die Folie mit Wäscheklammern, sodass sie schnell entfernt werden kann. Sobald es die Temperaturen zulassen, wird die Kiste mit verschlossener Plane rausgestellt. Am Abend kommt sie wieder ins Haus und die Folie wird abgenommen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

Auf dem Fensterbrett würden mir die Sämlinge sonst nur vergeilen. Hätte ich geahnt, dass die Samen so schnell keimen, dann hätte ich noch gewartet. Denn die Pflanzen sollen später in unsere Frühhochbeete gepflanzt werden. Die müssen wir allerdings noch bauen. Die Frühbeete haben wir schon. Es fehlen aber noch die Holzgestelle.

Mauer-150x150 in Wochenrückblick im Gartenblog KW 09/17Während ich mich mit den Pflanzen beschäftigt habe, hat mein Liebster angefangen, die Erde vor unserer Mauer abzutragen, damit wir die Mauer bald verputzen können. Die Hälfte ist schon geschafft. Nächstes Wochenende, wenn das Wetter passt, wird der Rest folgen und dann kann der Putz kommen. Diese Aufgabe schieben wir schon eine Weile vor uns her. Wie man auf dem Bild sehen kann, ist unsere Straße eine Huckelpiste. Irgendwann soll sie gemacht werden, aber niemand weiß genau, wann dieses irgendwann sein wird. Eigentlich wollten wir warten, bis die Straße fertig ist, aber es sieht so einfach nicht schön aus.

Neue Anzuchten

Samen-2-150x150 in Wochenrückblick im Gartenblog KW 09/17Obwohl die Fensterbretter schon voll sind, musste ich mir letzte Woche noch ein paar Samen kaufen. Im letzten Jahr hatte ich schon einmal versucht, Pistazien anzuziehen. Eine Pistazie ist zwar gekeimt, anschließend sind mir die Samen leider verschimmelt. Jetzt, im Nachhinein weiß ich, dass ich sie definitiv zu feucht gehalten habe. Da ich Pistazien liebe, muss ich es einfach noch einmal versuchen. Ob sie bei uns jemals Früchte bekommen, also geerntet werden kann, weiß ich nicht. Wenn, dann muss man aber eine männliche und eine weibliche Pflanze haben. Außerdem sollen nur alle zwei Jahre Früchte getragen werden. Im Moment hoffe ich aber erst mal nur, dass ich die Samen zum Keimen bringe. Die unbehandelten Pistazien – die aus dem Supermarkt gehen nicht, da sie meist geröstet sind – liegen momentan noch in Kamillentee. Der Tee soll die Schimmelbildung hoffentlich verhindern. Zu den Pistazien habe ich auch noch unbehandelte Macadamianüsse bestellt, die ebenfalls in Kamillentee baden. Auch hier weiß ich nicht, ob eine Ernte jemals möglich ist, aber ich wollte es wenigstens mal versuchen.

Seit Längerem liebäugele ich schon mit der Indianerbanane. Sie soll bei uns winterhart sein und Früchte tragen. Leider sind veredelte Exemplare noch recht teuer, sodass ich mich entschieden habe, es mit Samen zu versuchen. Also habe ich welche gekauft, sie liegen schon unter der Erde. Ich möchte die Indianerbanane nämlich im Kübel halten, und da mir das Risiko der schadlosen Überwinterung zu groß ist, wollte ich nicht so viel Geld dafür ausgeben. Die Indianerbanane, auch Paw Paw genannt, soll sehr langsam wachsen, aber auch bei unveredelten Exemplaren soll es zur Fruchtbildung kommen. Das dauert eben nur länger. Im Idealfall keimen wenigstens zwei Samen, damit der Ertrag höher ist. Es ist zwar auch möglich, nur mit einer Pflanze Erträge zu bekommen, aber mit zweien sind sie höher. Ich habe gelesen, dass es nur zwei Sorten gibt, die selbstfruchtend sind, die Erträge also auch mit einer Pflanze gut sind. Die Samen, die ich habe, stammen von einer der beiden Sorten, allerdings weiß man ja, dass die Eigenschaften von Mutterpflanzen anders sind, als bei ihren Kindern, die aus Samen gezogen wurden.

Aktion Heinz Tomatensamen

Heinz-150x150 in Wochenrückblick im Gartenblog KW 09/17Vor ein paar Wochen wurde ich darauf aufmerksam, dass man bei Heinz Ketchup Tomatensamen anfordern kann. Aus Neugier habe ich das gemacht. Letzte Woche sind die Samen, es waren genau sieben Stück, angekommen und ich habe sie auch gleich ausgesät. Bei der Aktion handelt es sich eigentlich um ein Gewinnspiel. Wer Fotos zu den Tomatenpflanzen, die aus dem Samen entstehen, auf der Facebook-Seite von Heinz postet, kann eine Flasche Ketchup aus seinen eigenen Heinz-Tomaten gewinnen.

Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich den Ketchup gar nicht haben möchte, in gekauftem Ketchup sind mir einfach zu wenig Tomaten und zu viel Zucker enthalten. Ich mache unseren Ketchup aus gesundheitlichen Gründen selbst, und zwar zuckerfrei. Dennoch war ich neugierig auf die Tomaten, aus denen der Ketchup gemacht wird. Normalerweise baue ich sonst vorzugsweise samenfeste Tomaten an, wenn ich nicht gerade aus gekauften Früchten (was meist F1 Hybriden sind), die Samen pule. Samenfeste Tomaten habe ich auch schon ausgesät, davon keimen sogar schon einige.

Na ja, als ich mir das Samenpäckchen genauer ansah, las ich, dass die Samen extra für den Eigenanbau entwickelt wurden und sie nicht identisch mit denen sind, aus denen tatsächlich der Ketchup gemacht wird. Es ist wirklich schade, dass es sich nicht um die originalen Samen handelt. Jetzt frage ich mich, ob es zwischen beiden Sorten auch geschmackliche Unterschiede gibt und der Gewinner tatsächlich Ketchup aus seinen Tomaten erhält. Ich bin gespannt, was sich aus den Samen entwickelt. Wenn es sich schon um patentierte Samen handelt, habe ich natürlich große Erwartungen.
 in Wochenrückblick im Gartenblog KW 09/17

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