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Safran im eigenen Garten ernten

Krokusse-150x150 in Safran im eigenen Garten erntenSafran gehört zu den teuersten Gewürzen auf der Welt. Warum das so ist, wird klar, wenn man weiß, wie er gewonnen wird. Der Safran stammt von einer Krokusart, die im Oktober blüht. Dann werden die Blüten geerntet und die Stempelfäden, was der spätere Safran ist, rausgezupft und getrocknet. Das geschieht alles in Handarbeit. Um ein Kilo Safran zu erhalten, werden bis zu 200.000 Blüten benötigt. Da die Ernte sehr aufwendig, aber der Preis recht ordentlich ist, wird hin und wieder gefälschter Safran angeboten. Um keinem Betrug aufzusitzen und zu erfahren, was es heißt, Safran zu ernten, habe ich mir ein paar Safrankrokusse besorgt.

Safrankrokusse finden

Schon vor Jahren bin ich das erste Mal auf den Safrankrokus aufmerksam geworden und wollte mir seitdem ein paar Krokusse besorgen. Leider habe ich immer den perfekten Zeitpunkt verpasst. Der Safrankrokus, auch Crocus sativus  genannt, gehört zu den Herbstblühern. Der perfekte Zeitpunkt, um die Zwiebeln zu setzen, ist zwischen August und September. In diesem Zeitraum werden die Safrankrokusse auch nur verkauft. Dieses Jahr habe ich es tatsächlich geschafft, mir Zwiebeln zu kaufen.

Vorher habe ich viel recherchiert und nach einem Anbieter geschaut. Auf einer Seite habe ich gelesen, dass es auch einen weiß blühenden Safrankrokus, Crocus cartwrightianus `Albus`, gibt. Natürlich wollte ich beide Sorten haben. Das grenzte meine Anbieterwahl ziemlich ein. Zunächst war ich auf einer Seite mit Sitz in Frankreich. Dort entdeckte ich auch den weißen Krokus. Eigentlich wollte ich bei dem Anbieter bestellen, allerdings waren mir die Versandkosten nach Deutschland dann doch etwas zu hoch.

Krokusse2-150x150 in Safran im eigenen Garten erntenDie Bestellung

Dann war ich auf einer holländischen Seite, dort gab es einen Mindestbestellwert. Da ich aber nur an den Safrankrokussen interessiert war, kam auch diese Seite für mich nicht infrage. Am Ende landete ich auf einer deutschen Seite bei der Staudengärtnerei Bornhöved oHG. Während es die Crocus sativus zu dreißig Stück gab, wurden die Crocus cartwrightianus `Albus` nur im Fünferpack verkauft. Also nahm ich von den violett Blühenden eine Packung und von den weißen drei Packungen.

Ich muss gestehen, dass ich nach der Bestellung etwas skeptisch war. Bei den Artikeln stand eine Lieferzeit von drei bis fünf Tagen und auch, dass die Safrankrokusse im August geliefert werden. In der Bestätigungsmail las ich dann, dass Blumenzwiebeln erst im Herbst ausgeliefert werden. Damit waren natürlich die Frühblüher gemeint. Dennoch überwies ich die Rechnungssumme (Vorkasse) und wartete geduldig. Nach ein paar Tagen hatte ich kaum noch an die Bestellung gedacht, als der Paketdienst vor der Tür stand. Ich habe mich riesig gefreut, hätte mir aber auch eine Versandinfo gewünscht, damit ich dann wirklich zu Hause bin und das Paket in Empfang nehmen kann.

Krokusse3-150x150 in Safran im eigenen Garten erntenDie Überraschung war groß

Bei Auspacken wurde ich echt überrascht. Auf der Rechnung fand ich eine Notiz, dass von den weißen Krokussen statt der drei nur ein Mal dabei war. Dafür wurde mir das restliche Geld beigelegt, was mich zwar beruhigte, aber irgendwie auch enttäuschte. Denn ich wollte von den weißen Krokussen auch ein paar mehr haben. Selbst, wenn sie doch nicht zum Safrananbau – ich bin da noch etwas skeptisch – geeignet sind, habe ich mich auf die weißen Blüten gefreut. Die Enttäuschung verflog aber schnell. Ich entdeckte ein weiteres Tütchen mit der Aufschrift Crocus speciosus `Albus`. Darin befanden sich neun Zwiebeln. Somit kam ich fast auf meine fünfzehn weiß blühenden Krokusse. Die Zwiebeln sahen alle gesund aus. Es war nicht eine dabei, die gammelig aussah. Ich bin vollkommen zufrieden mit der Qualität.

Zwiebeln stecken

Noch am selben Tag begann ich, die Zwiebeln zu setzen. Die Überraschungszwiebeln kamen ins Beet und die anderen beiden Sorten habe ich in Töpfen verteilt, da ich gelesen habe, dass sie auch darin gehalten werden können. Die Blumenerde habe ich mit etwas Sand gemischt, damit der Boden schön durchlässig ist. Staunässe soll der Safran so gar nicht mögen. Die Töpfe stehen nun in der Sonne und ich bin gespannt, ob ich dieses Jahr schon meinen ersten Safran ernten kann. Ich werde natürlich berichten, wenn es so weit ist.
 in Safran im eigenen Garten ernten

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