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Rezept für Topinambur-Ingwer-Püree und dreierlei Bratlinge

Brei-150x150 in Rezept für Topinambur-Ingwer-Püree und dreierlei BratlingeWer den Blog regelmäßig verfolgt, weiß, dass wir Topinambur im Garten haben und sich die unscheinbaren Knollen rasant vermehren. Also müssen sie regelmäßig geerntet werden. Oft werden wir gefragt, was wir aus den Knollen machen, wir verarbeiten sie zu leckeren Gerichten. Da es immer mehr Menschen gibt, die auf tierische Produkte verzichten, habe ich heute ein veganes Rezept für euch. Ich schreibe aber ein paar Alternativen für Vegetarier dazu, sodass für jeden etwas dabei ist. Außerdem gibt es eine weitere Zubereitungsmöglichkeit, falls etwas von dem Püree übrig bleibt. Man könnte es natürlich mit etwas Flüssigkeit wieder erwärmen, aber ein bisschen Abwechslung auf dem Teller kann nicht schaden.

Zutaten für 4 Portionen:

– 2 mittelgroße Kartoffeln
– 300 g geschälte Topinamburknollen
– ein Stück Ingwer (Menge nach Bedarf)
– 3 Schnapsgläser Mandelmilch* (als Alternative geht auch Kuhmilch oder Kokosmilch)
– Gewürze (Pfeffer, Salz, Muskat …)

Zubereitung:

Die Kartoffeln werden geschält und zusammen mit den geschälten Topinamburknollen weich gekocht. Anschließend wird alles mit einem Kartoffelstampfer gut durchgestampft gestampft. Wenn kleine Stücke übrig bleiben, ist es nicht weiter schlimm. Alternativ kann auch eine Kartoffelpresse verwendet werden.

Während des Stampfens kann schon die Mandelmilch schlückchenweise hinzugegeben werden. Dann wird der Ingwer mit einer Reibe gerieben und in beliebiger Menge hinzugegeben. Die Menge richtet sich hier nach dem eigenen Geschmack, der eine mag mehr Ingwer, der andere weniger … Zum Schluss wird das Ganze mit den Gewürzen abgeschmeckt.

Das Püree kann als Beilage zu verschiedenen Gerichten gegessen werden. Fleischesser können es zu ihrem Steak kombinieren. Vegetarier zu Rührei und Gemüse und Veganer zu Gemüse mit Champignons.
Bratlinge-1-150x150 in Rezept für Topinambur-Ingwer-Püree und dreierlei Bratlinge

Weiterverarbeitung zu Bratlingen

Da Püree erfahrungsgemäß schnell sättigt und man von Topinambur sowieso nicht so viel essen kann (wenn man es nicht gewöhnt ist), bleibt meist etwas übrig. Oft reicht der Rest nicht mehr für eine ganze Mahlzeit und Wegwerfen kommt natürlich auch nicht infrage. Also wird es einfach weiterverarbeitet. Aus dem Brei kann man Bratlinge/Klopse machen. Ich habe drei verschiedene Sorten probiert.

Bratlinge mit Kokosflocken

Dazu werden 2 EL Püree und 3 TL Kokosflocken benötigt. Beides wird ordentlich zusammengemischt, zu kleinen Kugeln geformt, platt gedrückt und in die Pfanne gegeben.

Bratlinge mit Chia

Auch hier werden 2 EL Brei benötigt, er wird mit 2 TL Chiasamen vermengt und genauso geformt, wie die erste Variante. Wer mag, kann die Bratlinge vor dem Anbraten noch in Mehl wälzen. Dann werden sie knuspriger und bekommen mehr Stabilität.

Bratlinge mit Leinsamen

2 EL Püree werden mit 3 TL gemahlenen Leinsamen gemischt und wie die anderen Bratlinge angebraten. Auch hier ist das Wälzen in Mehl vorteilhaft.

Wenn mehr Brei übrig bleibt, kann man sich ausrechnen, wie viel von den Zutaten jeweils benötigt werden. Wer möchte, kann in den Brei auch ganz klassisch ein Ei geben und so viel Semmelbrösel, bis sich Bratlinge formen lassen. Bei allen drei Varianten kommen in der angegebenen Menge ungefähr 4 bis 8 Bratlinge (ca. 2 Portionen) raus, je nachdem, wie groß man sie formt. Dazu passt beispielsweise ein Salat oder auch gekochtes Gemüse.

*Mandelmilch kann man ganz einfach selber machen. Das spart den Kauf teurer Produkte. Dazu werden Mandeln und Wasser benötigt. Für einen halben Liter abgekochtes Wasser braucht man ungefähr 100 g Mandeln, je nachdem, wie intensiv die Milch schmecken soll, kann etwas mehr oder weniger genommen werden. Die Mandeln werden über Nacht eingeweicht, abgespült und mit dem abgekochten Wasser in einem Mixer ordentlich püriert. Anschließend wird die Flüssigkeit durch ein Sieb gegeben. Die aufgefangene Flüssigkeit wird Mandelmilch genannt. Das Mandelpüree, das im Sieb übrig bleibt, kann man wunderbar zum Backen verwenden. Auf diese Weise kann auch Nussmilch verschiedener Nüsse hergestellt werden. Die Milch ist 3 bis 4 Tage im Kühlschrank haltbar.

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