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Monstera aus Samen ziehen

Monstera2-150x150 in Monstera aus Samen ziehenDas zu den Aronstabgewächsen gehörende Fensterblatt ist eine sehr beliebte Zimmerpflanze, da sie recht pflegeleicht ist. Die Monstera deliciosa wächst im Gegensatz zu anderen Monsteraarten bei Zimmertemperatur recht gut. Viele ihrer Verwandten brauchen es hingegen viel wärmer und sind deshalb als Zimmerpflanze nicht so gut geeignet. Die aus Südamerika stammende Pflanze klettert in ihrer Heimat in der freien Natur mithilfe ihrer Luftwurzeln an Bäumen nach oben in Richtung des Lichts. Ihre ledrigen glänzenden Blätter können einen Durchmesser von bis zu einem Meter erreichen. Wie die Blätter aussehen, ist abhängig vom Licht. Steht die Pflanze eher dunkel, sind die Blatteinschneidungen nicht ganz so ausgeprägt, als wenn sie sehr hell steht.

Die Anschaffung einer Monstera

Obwohl es die Pflanzen nahezu überall in unterschiedlichen Größen zu kaufen gibt, habe ich mich entschieden, sie aus Samen zu ziehen. Bevor ich mir Monsterasamen besorgte, habe ich mich natürlich informiert. Ich habe einiges über die Pflege gelesen und erfahren, dass die Samen nach kurzer Zeit ihre Keimfähigkeit verlieren. Also musste ich auf die Suche nach frischen Samen gehen. Ich bin auch fündig geworden, und zwar habe ich welche gefunden, die bereits in Erde lagen und auch so verschickt wurden. Als sie hier ankamen, waren schon winzige Keime zu sehen. Aber wenn ich ehrlich bin, hatte ich bedenken, dass daraus wirklich diese monströsen Pflanzen entstehen sollen, zumal ich die Samen auch noch im tiefsten Winter bei Minustemperaturen gekauft hatte. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie Opfer der Kälte geworden sind, waren hoch. Dennoch legte ich sie vorsichtig in einen Topf mit Kokohum.

Monstera3-150x150 in Monstera aus Samen ziehenAm Anfang schien lange nichts zu passieren. Doch dann zeigte sich der erste Austrieb oberhalb der Erde und ich war erleichtert. Denn wenn ich nur eine Monstera deliciosa bekommen würde, wäre ich zufrieden. Der kleine Sämling wuchs den Winter über sehr langsam. Als es dann immer mehr auf den Frühling zuging, ging es schneller und nicht nur das, immer mehr Triebe schauten aus der Erde. Mittlerweile habe ich zehn kleine Monsteras, aus jedem einzelnen Samen ist tatsächlich etwas geworden. Inzwischen sind die Kleinen pikiert und ich warte geduldig, bis sie die typische Blattform bekommen. Momentan erinnert nämlich noch nichts daran, dass es Fensterblätter werden sollen. Als sich das Blatt des ersten Sämlings ausrollte, was auch ewig dauerte, dachte ich bei dem Anblick eher an eine Efeutute. Die Form und auch die Farbe erinnerten stark daran. Es soll sich aber um die Monstera deliciosa handeln. Das wurde mir mehrmals bestätigt, auch von Leuten, die die kleinen Monster selbst schon aus Samen gezogen haben.

Pflege und Vermehrung

Die kleinen Fensterblätter sind sehr pflegeleicht. Sie werden von mir täglich ein Mal besprüht und nach Bedarf gegossen. Die Erde ist immer leicht feucht, aber niemals zu nass, da sie Staunässe wohl nicht so mögen. Alle ein bis zwei Wochen, wenn ich meine anderen Pflanzen dünge, bekommen auch die Kleinen etwas Dünger ab. Direkte Sonne soll wohl nicht so gut sein. Dazu kann ich noch nicht viel sagen. Ein Teil meiner Sämlinge steht an einem schattigen Fensterplatz, andere Pflänzchen an einem Südfenster mit direkter Sonneneinstrahlung, wenn die Sonne denn scheint. Bis jetzt sehen alle zehn gleich gesund aus. Vermehren lässt sich die Monstera entweder, wie schon gesagt, über Samen oder über Stecklinge. Die Variante mit den Stecklingen habe ich noch nicht versucht, es soll aber problemlos sowohl in Wasser als auch in Erde gehen. So schnell werde ich den Versuch aber nicht machen. Denn ich habe ja zehn kleine Pflänzchen. Da Monsteras doch schon ziemlich groß werden, sollten sie mir reichen. Die eine oder andere werde ich sicher noch abgeben, damit wir nicht irgendwann im Dschungel leben. Schließlich sind die Fensterblätter auch nicht unsere einzigen Pflanzen.
 in Monstera aus Samen ziehen

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