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Experiment: Kakao & Sapote

Samen-3-150x150 in Experiment: Kakao & SapoteIch liebäugele ja schon länger damit, mir Kakaopflanzen (Theobroma cacao) zuzulegen bzw. sie mir aus Samen heranzuziehen. Deshalb habe ich viel darüber gelesen und weiß, dass nur frische Samen keimen. Das heißt, sobald sie aus einer Kakaoschote herausgepult werden, müssen sie unter die Erde. Im Internet habe ich bisher so gut wie keine frischen Samen gefunden, zumindest bei keinem Händler, dem ich blind vertrauen würde. Dafür habe ich schon viel zu oft Sämereien gekauft, aus denen nichts geworden ist. Als Alternative blieb mir nur die Möglichkeit, mir eine ganze Schote zu kaufen, aber irgendwie wollte ich das auch nicht.

Da ich in den sozialen Medien in einigen Pflanzen- und Exotengruppen bin, in denen auch getauscht und verkauft wird, bekam ich letzte Woche die Möglichkeit, mir frische Kakaosamen, die noch in der Fruchthülle sind, zuschicken zu lassen. Dazu habe ich noch Samen der Schwarzen Sapote (Diospyros digyna) genommen. Ich muss gestehen, dass ich von der Frucht noch nie zuvor etwas gehört habe. Als ich las, dass die Früchte nach Schokopudding schmecken sollen, musste ich die haben, um es auszuprobieren. Beides werden übrigens irgendwann einmal Bäume.

Vorbehandlung und Aussaat

Saemlinge-150x150 in Experiment: Kakao & SapoteAm Samstag erhielt ich die Samen (auf dem Bild ist noch eine Arisaema fargesii zu sehen, die ich am gleichen Tag von jemand anderen bekam). Ich pulte sofort die Fruchthülle der Kakaosamen ab und legte sie in warmes Wasser bis zum nächsten Tag. Die Samen der Sapote habe ich auch baden geschickt. Bereits einen Tag später keimten die Kakaosamen. Bei den Sapotesamen war keine Änderung zu sehen. Beides setzte ich Kokoserde und bin nun gespannt, wie lange es dauert, bis die Sämlinge aus der Erde sprießen.

Herausforderung Pflege

Ich habe zwar noch keine Erfahrung, was die Pflege von Kakaopflanzen angeht, aber was ich bisher gelesen habe, flößt mir schon ein wenig Respekt ein. Kakao mag es warm, feucht und hell, sollte aber keine direkte Sonne abbekommen. Die Temperaturen sollten immer mehr als 18 Grad betragen, also sind die Kakaopflänzchen schon mal keine Kandidaten für draußen. Sie werden bei mir nur drinnen bleiben. Momentan stehen die kleinen Töpfe noch über der Heizung in einem Gefrierbeutel. Ich überlege aber schon, wo ich sie hinstellen soll, wenn sie gekeimt sind. Es ist gar nicht so einem einen warmen und halbschattigen Platz zu finden. Ich hoffe, dass es funktioniert. Es ist so faszinierend, wenn Kakaobäume Früchte, also die Schoten bekommen. Das soll sogar bei uns möglich sein. Die Schoten wachsen übrigens direkt am Stamm und nicht am Grün. Um jemals die Chance auf Früchte zu bekommen, muss man allerdings im Besitz von mindestens zwei Pflanzen sein. Ich habe vier Samen, es könnte klappen.

Die Sapote ist im Gegensatz zum Kakao regelrecht pflegeleicht. Um Sapotenfrüchte ernten zu können, muss man nicht unbedingt zwei Pflanzen haben, aber auch hier habe ich vier Samen und hoffe, dass aus allen etwas wird. Das Substrat der Sapote sollte gleichmäßig feucht gehalten werden. Sie mag auch hohe Luftfeuchtigkeit und Wärme, sie kann aber einen sonnigen Standort vertragen. Zudem kann sie bei circa 15 Grad überwintert werden.

Ich bin wirklich gespannt, was aus den Samen wird und werde natürlich weiterhin darüber berichten, kurze Updates wird es in den Wochenrückblicken geben.
 in Experiment: Kakao & Sapote

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